/ Das Gespräch
Neustart nach der Insolvenz
Manfred Wader über Scheitern, Neuanfang, COPD – und seine Leidenschaft fürs Singen.
1956 wurde die Spielwarenfirma Wader gegründet. Jahrzehntelang stellte das Unternehmen farbenfrohes Kunststoffspielzeug für Kinder her – darunter Eimer, Schaufeln und kleine Bagger für den Sandkasten. Spielzeug, das Kinder begeisterte.
Wader expandierte und eröffnete neben dem Hauptsitz in Radevormwald auch eine Niederlassung in Sachsen. Die Produktion in Deutschland und eine gute Qualität waren wichtige Grundsätze des Unternehmens. Doch der Absatz ging zurück. Im Jahr 2012 musste Wader Insolvenz anmelden.
Was hat hat der Unternehmer Manfred Wader aus dem Scheitern seines Betriebs gelernt? Wie findet er nach der Insolvenz einen neuen Anfang? Wie lebt er mit COPD, einer chronischen Lungenerkrankung? Kleine Endobronchialventile, die ihm per Bronchoskopie eingesetzt wurden, erleichtern ihm heute die Atmung.
Im Gespräch mit Simone Nickel erzählt Manfred Wader außerdem, warum das Singen für ihn eine besondere Bedeutung hat – und wie er dazu kam, Songs mit Simone und Gino Riccitelli aufzunehmen.
© Ruth Schneider / ERF
Ihr Kommentar
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Ich kenne Manfred schon viele Jahre. Er ist in unserer FEG Grafweg bei mir in der Jungschar gewesen. Einige Jahre hat er als Mitarbeiter im Team Jungschar mitgearbeitet. Manfred ein Mensch, der immer … mehrvoller Ideen war und diese natürlich auch umsetzen wollte. Nach dieser Zeit haben wir uns nach und nach aus den Auen verloren. Er freut mich sehr, das Manfred in der Nähe zu Jesus neue Perspektiven für sein Leben geschenkt bekommen hat. Die Gebete von lieben Menschen, auch gerade von seinen Eltern, habe Früchte getragen. Dafür bin ich unserem Herrn Jesus Christus sehr dankbar.
Vielen Dank, liebe Simone Nickel für dieses gute und herzliche Gespräch. Hier kommt aber noch ein Nachtrag: Als klar war, wann die Sendung der Öffentlichkeit zur Verfügung steht, bekam meine Frau die … mehrMitteilung, dass der Krebs wieder aktiv ist und Metastasen bildet. Da haben wir das Interview natürlich mit gemischten Gefühlen angehört. Nun darf ich aber hier sagen, dass der Herr Jesus die intensiven Gebete wieder wohlwollend und segensreich begleitet hat, denn die Onkologin rief gerade an und sagte, dass die Sicht des MRT irreführend war und meine Frau nach wie vor gesund ist. Mein/unser Herr Jesus ist so nahe bei mir/uns. Ich durfte mich wieder darauf verlassen und kann nur sagen: Bitte tut es auch!!! Herzlichen Gruß an alle im ERF und allen Zuhörern.